Schattenbahnhof

Frühjahr 2004: aller Anfang ist schwer, zunächst ist an Anlagenbau nicht zu denken.

Der Mobaraum vor der Renovierung

Nach einem dreiviertel Jahr Arbeit ;-)

Silvester 2004 kann es endlich losgehen. Die erste Fuhre Holz habe ich aus dem Baumarkt geholt. Der Rahmen für
den Schattenbahnhof sieht wacklig aus, ist aber extrem stabil.

Der Kork dient der Schalldämmung. Die Löcher in der Platte sind für Wartungsarbeiten an den Weichenantrieben vorgesehen.

Die Schienen sind fertig aufgeklebt. Alle Gleise haben dieselbe Länge. So komme ich ohne teure Steuerungslogik
aus. Jeder Zug darf überall einfahren und schaltet die Einfahrweiche über ein Kontaktgleis entsprechend.

Die Handweichen werden nicht geschaltet. Einfahrende Züge fahren immer nach links hinten, wenden in einer
Schleife und fahren in die Gleise ein.

2009: Bau der Gleiswendel
Die Gleiswendel wird den Schattenbahnhof mit dem Nebenbahnhof verbinden und soll ca. 34 cm Höhenunterschied überwinden. Zunächst werden die Gleise aber direkt zum Hbf zurückgeführt.

Eine unverzichtbare Hilfe beim Bau ist die Seite www.stayathome.ch/gleiswendel.htm inklusive Berechnungstabelle
für die Bretter.

Beim Betrieb gehe ich auf Nummer sicher und benutze K-Gleise (R4 und R5) mit 2-3% Steigung. Erste Probefahrten
verliefen vielversprechend.

Als Tunneloberleitung habe ich nach langem Hin- und Herüberlegen einfach M-Schienenstränge von der Bettung
getrennt und mit Heißkleber befestigt.

Den ruhenden Loks habe ich etwas weihnachtliche Stimmung ermöglicht.

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